WereMed – Praxis für Innere Medizin

Forschungsprojekt Health Care Frauen e.V.

Schlafforschung

Erholter Schlaf – Starke Führung – Nachhaltige Langlebigkeit

PD Dr. med. Renate Weber · Arbeitsgruppe Primärmedizinische Versorgungsforschung und Prävention der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)

Das übersehene Risiko

Schlafstörungen in Deutschland

30–40 %

der Erwachsenen mit behandlungsbedürftigen Schlafstörungen

25 Mio

Betroffene in Deutschland

>60 Mrd. €

Folgekosten pro Jahr – das sind 1,6 % der deutschen Wirtschaftsleistung

~300.000

verlorene Arbeitstage pro Jahr

Die Zahlen steigen durch Klimawandel, Lichtverschmutzung, veränderte Arbeitswelt und Umweltbelastungen. Unbehandelte Schlafstörungen erhöhen das Risiko für starkes Übergewicht (Adipositas), Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit, KHK), Schlaganfall, Diabetes, Depression, Demenz und Arbeitsunfälle erheblich.

Quellen: DGSM, Robert Koch-Institut (RKI), American Academy of Sleep Medicine (AASM), Statista, RAND Europe: „The Economic Cost of Insufficient Sleep“

Frauen und Männer im Vergleich

Schlaf ist bei Frauen anders als bei Männern

Unterschied zwischen Frau und Mann

Frauen schlafen anders als Männer. Die Forschung beruht aber auf Normwerten, die von Männern stammen.

Mindell et al. (2015)

Aufbau des Schlafs

Frauen haben mehr Tiefschlaf und mehr Schlafspindeln – das sind kurze Wellen der Hirnaktivität im Schlaf. Ihren eigenen Schlaf empfinden sie trotzdem als schlechter.

Pires et al. (2016); Purcell et al. (2017)

Atemaussetzer und Schlaflosigkeit

Frauen haben doppelt so häufig eine Schlaflosigkeit (Insomnie) und schnarchen seltener. Dafür sind sie tagsüber müder und häufiger depressiv – Atemaussetzer im Schlaf (obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, kurz OSAS) werden bei ihnen häufig übersehen.

Redline & Young (2019); Zhang & Wing (2006)

Die innere Uhr

Hormone im Monatszyklus, in der Schwangerschaft und in den Wechseljahren beeinträchtigen den Schlaf erheblich.

Duffy et al. (2011); Mallampalli & Carter (2014)

Ziele

Schlafmedizin, die das Geschlecht berücksichtigt

Beschwerden anders bewerten

Ein digitaler Schlaf-Assistent, der mit künstlicher Intelligenz (KI) trainiert wurde, erfasst die Beschwerden leicht zugänglich, umfassend und nach einheitlichen Regeln.

Untersuchung anpassen

Untersuchung Schritt für Schritt – vernetzt und abgestimmt über die Grenzen der einzelnen Fachgebiete hinweg.

Behandlung persönlich abstimmen

Eine Behandlung aus mehreren Bausteinen, abgestimmt zwischen Praxis und Klinik – und nach den geltenden medizinischen Leitlinien.

Lange gesund leben

Mehr Lebensqualität und mehr Lebenszeit durch eine wirksame, persönlich angepasste Behandlung und Lebensweise.

Digitales Projekt

Digitale Schlafmedizin

Digitale Befragung

Ihre Schlafqualität wird über digitale Fragebögen nach einheitlichen Regeln erfasst.

Auswertung mit KI

Der Bericht entsteht automatisch mit künstlicher Intelligenz (KI). Daraus ergeben sich persönliche Empfehlungen für die Behandlung.

Persönliche Schlafberatung

Wir begleiten Sie, damit sich Ihr Schlafverhalten dauerhaft verbessert.

Wissenschaftliches Projekt

Projekt Health Care Frauen

Einzigartig

Eine Lücke in der Forschung

Zu Schlafstörungen bei Frauen in Führungspositionen fehlen bislang Daten aus Querschnittsstudien – also aus Untersuchungen, die viele Menschen zum gleichen Zeitpunkt befragen.

Erster seiner Art

Digitaler Schlaf-Assistent

Der erste digitale Schlaf-Assistent, der mit künstlicher Intelligenz (KI) trainiert wurde – für eine Schlafmedizin, die das Geschlecht berücksichtigt.

Erprobt

Modell für die Zusammenarbeit

Erprobte Zusammenarbeit von Hausarztpraxis, Facharztpraxis, Krankenkassen und weiteren Anbietern der Gesundheitsversorgung.

Echte Daten

Repräsentative Daten

Erfasst werden Frauen aller Altersstufen in Führungspositionen. Daraus entsteht ein wissenschaftliches Ergebnis.

Mitmachen

In drei Schritten zur Teilnahme

01

Teilnahme an der Studie

Alle Mitglieder von Health Care Frauen e.V. (HCF) können an der Befragung teilnehmen.

02

Persönliche Auswertung

In einem persönlichen Video-Gespräch besprechen wir Ihre Ergebnisse und das weitere Vorgehen.

03

Forschung

Die Ergebnisse werden wissenschaftlich ausgewertet: Schlafstörungen bei Frauen in Führungspositionen.

Patientenportal

Zugang zu Ihren Daten

Befunde einsehen, Termine verwalten, Dokumente abrufen.

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